VERSAGUNG RESTSCHULDBEFREIUNG

Dem redlichen Schuldner wird Gelegenheit gegeben, sich von seinen Schulden zu befreien.

Was passiert dem unredlichen Schuldner?

Sechs Jahre – vom Eröffnungsbeschluss bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung – können eine lange Zeit sein. Musterschüler oder nicht: für den Insolvenzgläubiger gibt es – mit der aktuellen Rechtsprechung – mehrere Angriffsformen. Der Insolvenzschuldner hat im Wesentlichen drei “untiefe Stellen” zu passieren.

Schlusstermin des Insolvenzverfahrens

Die Versagung der Restschuldbefreiung im Schlusstermin des Insolvenzverfahrens stellt gegenwärtig die größte Gefahr – aus Sicht des Schuldners – für sein Ziel der Restschuldbefreiung dar.

Im Schlusstermin – bzw. im schriftlichen Verfahren innerhalb der gesetzten Frist – wird auf Antrag eines Insolvenzgläubigers die Restschuldbefreiung versagt, wenn einer der Gründe gem. § 290 Abs. 1 Nr. 1 bis Nr. 6 InsO vorliegt.

Obliegenheiten

Nach rechtskräftiger Ankündigung der Restschuldbefreiung und der Aufhebung des Insolvenzverfahrens gelten für den Schuldner die Obliegenheiten gem. § 295 InsO. Für Verfahren nach der alten Insolvenzordnung sind die Gründe des § 290 InsO dann präkludiert; für Verfahren nach dem 01.07.14 muss differenziert werden.

Aufhebung der Stundung der Verfahrenskosten

Die Aufhebung der Verfahrenskostenstundung gem. § 4c InsO ist kein Versagungsgrund im eigentlichen Sinn. Faktisch aber führt sie häufig zum gleichen Ergebnis.

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Versagungsgrund

Restschuldbefreiung: Die Warnung des Treuhänders oder Insolvenzverwalters.
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Versagungsgrund

Restschuldbefreiung: der Antrag des Insolvenzgläubigers.
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