PFÄNDUNGSSCHUTZKONTO

Guthaben auf einem Girokonto ist nur geschützt, wenn das Konto als Pfändungsschutzkonto (P-Konto) geführt wird.

Geschützter Sockelbetrag

Der geschützte Sockelbetrag ist € 1.133,80 (Wert ab 01.07.17) auf jedem Pfändungsschutzkonto – ganz ohne P-Konto Bescheinigung gemäß § 850k Abs. 1 Satz 1 ZPO.

P-Konto Bescheinigung

Wenn der Grundfreibetrag nicht ausreicht, benötigen Sie eine P-Konto Bescheinigung zur Vorlage bei Ihrem Kreditinstitut.

Die Bescheinigung weist einen (pauschal) erhöhten Freibetrag aus, wenn bestimmte Gründe für eine Erhöhung – wie gesetzliche Unterhaltspflichten, Eingang von Kindergeldzahlungen, u.a. – sprechen.

Die Bescheinigung kann ausgestellt werden von Ihrem Arbeitgeber, der Familienkasse, des Sozialleistungsträgers oder einer geeigneten Person oder Stelle im Sinne von § 305 Abs.1 Nr. 1 der Insolvenzordnung.

Unzureichende Erhöhung

Wenn die pauschale Erhöhung durch die P-Konto Bescheinigung nicht ausreicht, kann – soweit die Voraussetzungen vorliegen – ein gesonderter Antrag auf Erhöhung gemäß § 850k Abs. 4 ZPO gestellt werden.

Umwandlung in ein Pfändungsschutzkonto

Jedes Girokonto ist grundsätzlich auf Wunsch des Kunden in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln. Sie können nicht gleichzeitig mehrere Pfändungsschutzkonten haben. Das P-Konto wird im Guthaben – und als Einzelkonto – geführt.

Der Anspruch auf Umwandlung eines bestehenden Girokontos wird rechtlich vom Zahlungskontengesetz (ZKG) seit 06/2016 mit dem Basiskonto flankiert.

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Telefon 030 555753090

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